überspringe Navigation

Kategorie-Archiv: Typographie

Für unseren Kunden das beTravel Reisebüro erstellen wir zur Zeit eine Reisebroschüre. Hier werden aktuelle Top-Reiseziele vorgestellt. Durch das schlichte moderne Design verliert die Broschüre ihren Werbecharakter und präsentiert sich schon als eine Art Lifestyle-Magazine für modernes Reisen. Spannende Artikel und lockere Texte zusammen mit dem offenen frischen Layout fesseln den Betrachter und machen Lust auf mehr.     - Flex -

Titelseite

Impressum

Inhaltsverzeichniss

Villa Serbelloni

Sehr gutes Video was ich gestern beim stöbern von Design-Blogs gefunden habe.

Die Jungs von futuredeluxe haben da echt gute Arbeit geleistet. Sehr passende Bild- und Farbsprache echt gut gemacht *thumbs up*

One / Free From Famine from FutureDeluxe on Vimeo.

-Flex-

 

 

Im Zuge des Designprozesses werden nicht immer alle Ideen umgesetzt. Diese will ich euch aber keinesfalls vorenthalten.

- Flex -

Schrift spannend anzuordnen ist oft schwerer als man denkt und es bedarf des öfteren mehr Zeit als man dafür eingeplant hat.  Hier ein Versuch von mir, viel Spaß damit.

Typo

-Flex-

Hier ist eine weitere Designübung.

Und immer daran denken, jeder Augenblick ist kostbar und schnell wieder vergangen. Also genießt euer Leben.

-Flex-

Einer der kritischsten und wichtigsten Schritte im Webdesign ist die Auswahl an richtigen Schriftarten, besonders für die Überschriften und Titel, die der Brennpunkt jeder Website sind und größtenteils die Hauptnachrichten über ihre Website liefert. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Webseite zu richten. Die beste Schriftwahl ist für diesen Zweck “große und kühne Schriftarten”, deshalb hat Addictivefonts eine Liste von 50 attraktiven Schriftarten entworfen. Nebenbei, diese Auswahl von Schriften kann man frei verwendet.

-Aga_

Heute zeige ich euch 20 neuste Schriften mit denen man noch einiges anfangen kann. Mein Favorit ist die serifenlose Dekar Schrift mit ihren runden und eckigen Elementen, diese schaffen noch ein bisschen pep in die schlichte Eleganz.

-Aga-

Heute zeige ich euch mal zwei sehr interessante Artikel zum Thema Typographie. Der erste Artikel bezieht sich auf die Arabische und Ostasiatische Schriften, der zweite Artikel zeigt die verschiedensten Schreibarten der Welt.

Ein Blick lohnt sich, es wird nicht nur die Entwicklung der Schriften gezeigt, sondern auch die Aussprache der Zeichen und verschiedene Schreibtechniken.

-Aga-

Gruppe 1 – Venezianische Renaissance-Antiqua

- Die Achse der Rundungen ist stark nach links geneigt.
- Die Strichdicken sind schwach differneziert.
- Der Übergang zu den Serifen ist stark ausgerundet.
- Der Querstrich des kleinen “e” liegt fast immer schräg.
-  Seit ca. 1470

Gruppe 2 – Französicher Renaissance-Antiqua

- Die Achse der Rundungen ist nach links geneigt.
- Die Strichdicken sind etwas stärker differneziert.
- Der Übergang zu den Serifen ist stark ausgerundet.
- Der Querstrich des kleinen “e” liegt waagerecht.
- Seit ca. 1532

Gruppe 3 – Barock-Antiqua

- Die Achse der Rundungen ist leicht nach links geneigt oder senkrecht.
- Die Strichdicken sind deutlich differneziert.
- Der Übergang zu den Serifen ist schwächer ausgerundet.
- Der Querstrich des kleinen “e” liegt waagrecht, das Auge ist meist größer als bei der Renaissance-Antiqua.
- Seit ca. 1722

Gruppe 4 – Klassizistische Antiqua

- Die Achse der Rundungen ist senkrecht.
- Zwischen Grund- und Haarstrich besteht ein klarer Kontrast.
- Die Serifen haben keine (oder eine kaum wahrnehmbare) Kehlung.
- Seit ca. 1789

Gruppe 5 – Serifenbetonte Linear-Antiqua

Zu dieser Gruppe gehören Werbe- und Akzidenzschriften mit betonten Serifen. Sie wird in drei Untergruppen gegliedert:

5a Egyptienne

- Waagrecht angesetzte, rechteckige Serifen ohne Kehlung in der Stärke des Grundstrichs oder des dünnen Strichs.

5b Clarendon

- Die Serifen sind zum Stamm hin stark ausgerundet, enden rechteckig und sind etwas schwächer als der Grundstrich.

5c Italienne

- Italinne-Schriften haben fette, gekehlte oder ungekehlte Serifen (Blockserifen), die immer stärker als der Grundstrich sind.

Gruppe 6 – Serifenlose Linear-Antiqua

- Schriften dieser Gruppen haben keine Serifen.
- Die Strichstärken sind annähernd gleich.
- Die Grundformen sind entwder geometrisch oder gehen auf die Antiquaschriften zurück.
- Schriften ohne Serifen nennt man auch Groteskschriften.
- Seit ca. Mitte des 19. Jahrhunderts.

Gruppe 7 – Antiqua-Varianten

- Zu dieser Gruppe gehören Antiqua-Schriften, die den Gruppen 1 bis 6, 8 und 9 nicht zugeordnet werden können, weil ihre Strichführung vom Charakter dieser Gruppen abweichen.
- Den Kern der Gruppe bilden Versalschriften für dekorative und monumentale Zwecke.

Gruppe 8 – Schreibschrift

- Druckschriften, die aussehen, als wären sie mit der Spitzfeder, der Breitfeder, der Redisfder, mit dem Flach- oder Rundpinsel geschrieben.
- Bei vielen Schriften haben die Buchstaben Verbindungsstriche, aber auch nicht verbundene Schreibschriften gehören zu dieser Gruppe.

Gruppe 9 – Handschriftliche Antiqua

- Laut DIN gehören zu dieser Gruppe alls Schriften, die von der Antiqua oder Kursiv abstammend, das Alphabet in einer persönlichen Weise handschriftlich abwandeln.
- Wie bei der Gruppe 8 sind die Schreibwerkzeuge zu erkennen.
- Buchstaben sind nicht verbunden.
- Ein Antiqua-Alphabet muss erkennbar zu Grunde gelegt sein.

Gruppe 10 – Gebrochene Schriften

- Diese Gruppe wird, wie die Antiqua-Schriften, in Untergruppen unterteilt, die zeitlich aufeinander folgen:
Gotisch, seit ca. 1445
Rundgotisch, seit ca. 1467
Schwabacher, seit ca. 1485
Fraktur
Frakturvarianten
- Alle gebrochenen Schriften sehen aus, als wären sie mit der Breitfeder geschrieben.
- Rundungen und Ecken sind gebrochen.
- Die bekannteste Schrift ist wohl die Textura von Gutenberg.

Hallo,

das heutige Thema ist Schriftgeschichte. Jeder wendet die Schrift täglich an, ob man nun ein Einkaufszettel, eine Klausur in der Schule schreibt oder eine einfache SMS an die Freunde schickt, Schrift ist immer parat. Hier sind nun die wichtigsten 6 evolutions Punkte die unsere Schrift hervorgebracht hat.

1 Schriftvorläufer

Schon früh hatten die Menschen das Bedürfnis, sich anderen mitzuteilen und Informationen weterzugeben. Die gesprochene Sprache eignete sich hierzu allerdings nur, wenn die Kommunikationspartner gleichzeitig an einem Ort sein konnten.

Es entwickelten sich Techniken, die es ermöglichten, Informationen zeitversetzt weiterzugeben. So sind schon ab ca. 40000 v. Chr. bemalte Steine, Kerbhölzer und Knochenschnüre bekannt. Diese Zeichen wurden wahrscheinlich als mnemotechnische Zeichen (Gedächtnisstützen) eingesetzt. Höhlenmalereine zeigen oft auch Jagtszenen (Höhlenmalerei von Lascauy in Frankreich 12000 v. Chr.) und hatten hauptsächlich kultische oder magische Bedeutung.

2 Piktografie

Piktografie ist eine Bildschrift. Hierbei werden einfache Bilder und Symbole eingesetzt, um eine Information festzuhalten. Die Bilder haben jedeoch noch keine feste Bedeutung und können somit auch unterschiedlich eingesetzt und gedeutet werden. Eine eindeutige, klare Aussage war folglich kaum möglich.

3 Ideografie

Die Ideografie war eine Weiterentwicklung der konkreten Bildzeichen der Piktografie zu abstrakten Schriftzeichen. Diese Zeichen standen nun für Wörter, Silben oder Lautzeichen. So war es nun möglich auch abstrakte Begriffe (wie Gerechtigkeit, Macht, Frieden,…) zu visualisieren.

Zu den bekanntesten Ideografien gehören die babylonische Keilschrift und die ägyptische Hieroglyphenschrift.

Die chinesische Schrift hat ihren Ursprung in der Ideografie und verwendet heut noch abstrakte Bildzeichen, von denen sich viele bis heute unveränert erhalten haben.

4 Phonografie

Die Phönizier entwickelten die Schriftzeichen der Ägypter weiter und schufen ein Zeichensystem, bei dem jedes Zeichen für einen Laut steht. Deshalb auch der Name, Phonographie, der Lautschrift bedeutet.

Sie hatten eindeutige Zeichen für 22 Konsonanten. Vokale hatten keine Zeichen und wurden lediglich mitgelesen aber nicht mitgeschrieben. Die Konsonstenschriftder Phönizier war die erste Buchstabenschrift und wurde ca. 1500 v. Chr. angewandt.

5 Griechische Alphabetschrift

Etwa um 1100 v. Chr. entwickelten die Griechen als hochentwickeltes und gebildetes Volk die Konsonantenschrift der Phöizier weiter, idnem sie Schriftzeichen Vokale hinzfügten. Das griechische Alphabet hatte nun 24 Lautzeichen mit denen nun endlich jede Information absolut eingdeutig interpretierbar dargestellt werden konnte.

Seinen Namen hat das Alphabet von den ersten beiden griechischen Schriftzeichen: Alpha und Beta.

6 Lateinisches Alphabet

Durch Handelsverbindungen und politische Beziehungen gelangte das griechische Alphabet zu den Römern. Sie passten es ihrer Sprache an und reduzierten es auf 21 Zeichen. (Die Buchstaben J, U, W, X, Y und Z kamen erst später dazu.)

Die Römer meißelten die Zeichen der Capitalis Monumentalis, die eine reine Versalienschrift ist, in Stein und so entstanden die typischen Serifen. Unsere heutigen Versalien sind stark von der Capitalis Monumentalis geprägt und sie gilt als die Basis unserer heutigen Schrift.

Die Zeichen des lateinischen Alphabets variierten in ihrer Form durch die Verwendung unterschiedlicher Schreibmaterialien, z. B. Stein, Papyrus, Wax Täfelchen.

-Agatha-

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.